5. Spieltag 2009/2010: Eintracht ärgert Favoriten
Am fünften Spieltag der Volelyball-Landesliga wackelte Spitzenreiter HSV Neubrandenburg in der Pommernhalle gewaltig. Am Ende fehlte der Ahlbecker Eintracht aber die Kraft für eine erneute Überraschung. Gegen Torgelow holten die Gastgeber zwei wichtige Punkte für den Verbleib in der Liga.
Eintracht Ahlbeck - Empor Torgelow 3:1 (17:25, 25:17, 25:23, 25:17)
In der kühlen Halle kam der Motor der Eintracht zunächst nicht auf Temperatur. Die Ahlbecker agierten im ersten Satz äußerst unglücklich. Annahme- und Angriffsleistungen passten überhaupt nicht. Erst im zweiten Satz spielte das Heimteam auf Augenhöhe mit den Torgelowern. Mit einem fulminanten Schluss — von 18:17 auf 25:17 — wurde der Ausgleich hergestellt. Die Sicherheit im Spiel der Gastgeber war zurück. Im dritten Satz hätte sich eine kurzzeitige Schwächephase beinahe gerächt, als ein 14:10-Vorsprung in einen 14:17-Rückstand kippte. Doch erneut wurde mit einem starken Schlussspurt der Satz gewonnen. Im vierten Satz hatte Ahlbeck kaum noch Probleme mit dem Gegner. Erfolgreich nahmen die Ahlbecker Revanche für die Fünf-Satz-Niederlage vom ersten Spieltag.
Eintracht Ahlbeck - HSV Neubrandenburg 2:3 (16:25, 25:21, 25:21, 18:25, 12:15)
Fast schon obligatorisch verspielte die Eintracht den ersten Satz. Dabei war der Start gut gelungen und ein 13:9-Vorsprung erspielt. Erst ein Aufstellungsproblem brachte Unruhe ins Team und führte zum Satzverlust. Doch unbeeindruckt vom Rückstand spielten die Ahlbecker weiter. Es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel gegen die jungen Neubrandenburger. Ahlbeck machte die „Big Points“ und drehte das Spiel auf 2:1 Sätze. Nach dem Sieg im Hinspiel kündigte sich eine erneute Überraschung gegen den Tabellenführer an. Doch beim Gastgeber, der auf Grund fehlender personeller Alternativen mit dem Stammsechser durchspielen musste, schwanden die Kräfte. Der HSV Neubrandenburg erzwang den Tiebreak und Ahlbeck legte einen 2:7-Fehlstart hin. Noch einmal ruckte der Außenseiter an und kam zum 10:10-Ausgleich, konnte den Kraftakt aber nicht mit einem Sieg krönen.
Eintracht spielte mit: Müller, Jagielski, Kruk, Piskorz, Schober, Neidel, Raczynski, Jaroni und Wincencjusz.
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