Aufsteiger Ahlbeck auf Platz fünf

Der letzte Punktspieltag der Saison versprach viel Spannung. Im direkten Duell spielten Eintracht Ahlbeck, der Grimmener SV und Empor Torgelow die Plätze 4 bis 6 aus.
Grimmener SV – Eintracht Ahlbeck 3:2 (28:26, 25:20, 21:25, 25:11)
Die Eintracht begann mit ihrem stärksten Aufgebot. Walczak, Schober, Kruk, Jaroni, Müller und Raczynski standen im Startsechser. Es entwickelte sich ein äußerst ausgeglichener erster Satz. Die Ahlbecker traten sehr diszipliniert und konzentriert auf. Beim Stand von 24:23 und 25:24 konnten allerdings zwei Satzbälle nicht genutzt werden. „Wir wurden dafür bestraft, dass wir immer wieder auf den annahmestarken Libero aufgeschlagen haben“, war Thomas Endrusch unzufrieden. Grimmen konnte zielgerichtet aufbauen und zurückschlagen. Im zweiten Satz zeigte Ahlbeck zwar nach 10:17-Rückstand Kämpferherz, doch nach dem Anschluss auf 17:16 wurde es versäumt, nachzusetzen. In Durchgang drei kam mit Endrusch und Weishaupt frischer Schwung ins Spiel. Allerdings funktionierte bei den Ahlbeckern anschließend kaum noch etwas. Grimmen setzte sich verdient durch und die Gäste hatten damit die Chance auf Platz vier verspielt.
Empor Torgelow – Eintracht Ahlbeck 1:3 (8:25, 27:29, 29:27,15:25)
Die Mannschaft um Kapitän Jens Schober begann gegen Torgelow wie die Feuerwehr. Mit sicheren Annahmen, präzisen Angriffen und konsequenten Blocks ließ man den Gegner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Der Spielfilm des ersten Satzes war beeindruckend: 5:0, 12:2, 16:3, 22:6 und 25:8. Allerdings schlich sich mit dem klaren Erfolg einmal mehr der Schlendrian ein. Der zweite Satz konnte mit starken Nerven noch umgebogen werden. Dann folgte die Quittung. Erst nach dem Satzverlust wurde wieder konsequenter agiert. Damit war Ahlbeck der fünfte Platz in der Abschlusstabelle sicher. Für den Aufsteiger ein beachtlicher Erfolg. Bedanken möchte sich das Team beim Stammverein Eintracht Ahlbeck sowie bei den Sponsoren, ohne deren Unterstützung das Abenteuer Landesliga nicht möglich gewesen wäre.
Eintracht spielte mit: Endrusch, Müller, Weishaupt, Jan Schober, Walczak, Jens Schober, Kruk, Piskorz, Neidel, Raczynski, Jaroni, Wincencjusz.
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